Wie sieht die Zukunft unserer Mobilität aus? Was sind die Alternativen zum Benziner, Diesel oder zum E-Auto?

Hand auf's Herz, wir wissen alle, daß unsere Ressourcen begrenzt sind und wir nicht ohne jedes zeitliche Limit über Erdöl verfügen. Dennoch dürfen wir jetzt nicht in Panik verfallen und sollten gut abwägen, wo wir stehen und welche sinnvollen Alternativen wir haben. Wie schon mehrfach erwähnt, hat unsere Merkel- Regierung kein Konzept. Sie hatte keines, hat keines und wird natürlich auch keines haben. Da wird nur jeden Tag weitere wertvolle Zeit verloren, um den GRÜNEN die Stimmen hinzuwerfen, obwohl diese auch keines haben.

Wie sähe ein solches, sinnvolles Konzept denn aus? Wir müssen ganz klar abwägen, zwischen technischer und wirtschaftlicher Machbarkeit, ohne dabei wichtige Umweltaspekte zu vergessen. Der große Konsens geht also nur über die Integration aller Themen. Leider hat auch die AFD diese Zeichen der Zeit nicht erkannt und sieht nicht die Notwendigkeit, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Es gibt zur Zeit tatsächlich keine Partei, die irgendeinen richtig guten Plan hätte. Insofern ist die AFD, in gewisser Weise, was dieses Thema angeht, einfach nur das kleinere Übel.

Ein sinnvolles Konzept berücksichtigt folgende Punkte: Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit, Lebensdauer des Autos, Umweltbilanz und Reichweite des Tanks. Unter allen möglichen Antrieben ist der Diesel daher zur Zeit das am besten zu bewertende Fahrzeug und dem Benziner um einiges überlegen. Seine Umweltbilanz ist um 20% besser, seine Reichweite ebenso in gleicher Höhe, die Lebensdauer ist phänomenal und die Wirtschaftlichkeit kann sich sehen lassen. Es ist sehr bedauerlich, daß VW sich derart ins Boxhorn jagen läßt und nun keine technischen Weiterentwicklungen des Benziners, sowie vor allem des Diesels auf dem Plan hat. Stattdessen hat VW verkündet, daß die Zukunft im E-Auto liegen soll. Kein Mensch weiß warum dies als zukunftsträchtig angesehen wird, denn mit dem E-Auto werden wir defintiv keine Zukunft erleben. Es wird ein Nischen-, bzw. Lieberhaberfahrzeug bleiben. Sinnvoll nur für Kurzstrecken und Zulieferer der Region. Vor allem etwas für Gutmenschen, die ein grünes Gewissen haben wollen, dabei aber vergessen, mit ihrem Fahrzeug grundsätzlich keine bessere Umweltbilanz zu haben, als mit einem guten Diesel. Nun ja, so soll es sein, denn der Reiz liegt für den Eigner irgendwie in einem beinahe religiösen Charakter seiner Philosophie. Elektrisch zu fahren ist 'hip' und bekommt viele Likes. Hebt mächtig das Ego.

Andere Antriebe, die durchaus auch interessant sind, aber auf Dauer gesehen am selben Problem scheitern, wie zuvor Benziner und Diesel, sind Motorenantriebe mit Flüssiggas oder Erdgas. Die Umweltbilanz ist bei beiden recht gut, die Reichweite eher begrenzt, aber immerhin noch besser als beim E- Auto, während das Tanken vor allem beim Erdgasfahrzeug eher schwierig ist und auch nur wenige Stationen zur Verfügung stehen. Viele Stadtbewohner, welche ein E-Auto sinnvoll einsetzen könnten, haben allerdings keine eigene Garage zum Laden. Und Häuslebewohner müssen zum Tanken ihres E-Fahrzeugs die elektrischen Leitungen aufwendig neu verlegen, sofern sie nicht bereit sind, über einen hausüblichen 3KW- Anschluß die ganze Nacht über zu laden. Und das bedeutet wiederum, daß ein Fahrzeug nur maximal 36kW Leistung haben dürfte, da dieser Ladevorgang dann bereits 12 Stunden dauern würde. Und wirklich sinnvoll wird das ganze auch nur dann, wenn der Solarstrom gleichzeitig auf dem hauseigenen Dach produziert wird, was mit weiteren Kosten verbunden ist. Also wie gesagt, das ist Liebhaberei.

Eine wirkliche Zukunft könnte allerdings das mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug haben. Bisher ist es eher ein Prototyp mit geringer Serienproduktion. Es gibt natürlich auch noch keine Tankstellen und das Betreiben einer solchen Rastätte für Wasserstoff ist teuer. Ebenso sind die Produktionskosten (noch) sehr hoch. Allerdings läßt sich feststellen, daß die Reichweite an Kilometern durchaus in einen akzeptablen Bereich gelangen kann, denn es sind 500km oder mehr drin. Große Fahrzeuge wie z.B. Busse könnten hervorragend betrieben werden, da man die großen Tanks gut darin verbauen kann. Die Umweltbilanz ist fast perfekt, denn aus dem Auspuff gelangt nichts anderes als Wasser.

Fazit: Aus meiner Sicht sähe ein gelungenes Mobilitätskonzept, zur Zeit, die große Förderung des Diesel, mit oder ohne Hybridtechnik, vor. Ein planvolles Auslaufen des Benziners, bei gleichzeitigem Produzieren des E-Auto's nur für Zulieferer der Region oder kurzstreckenfahrende Kleinwagenbesitzer. Die Zukunftsplanung sollte sich wohl am Wasserstoff- Fahrzeug orientieren und grundsätzlich vielleicht noch noch anderen, bisher nicht vorhandenen Erfindungen, Ausschau halten. Ich sage voraus, daß wir uns ohne den Diesel, bzw. gar auch noch ohne den Benziner, mit dem E-Auto als Favorit, als die Deppen von Europa outen werden. Mit diesem Konzept wird es eines Tages nicht mehr heißen, 'oh, made in Germany', sondern 'oh made from the Loosers- Country'. (Februar 2019)

Marc Bernhard, AFD, zu Dieselgrenzwerten, 1.2.2019: https://www.youtube.com/watch?v=-TSQl4IGnUg

Ökobilanz eines E-Autos, 4.12.2017: https://www.youtube.com/watch?v=ejg6oJANEyY

Schlechte Umweltbilanz von E-Autos, 8.12.2017: https://www.youtube.com/watch?v=ls4Rp2YBZ2E

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