Der Klimawandel ist keine Erfindung der Chinesen, sondern knallharte Realität, die uns alle angeht. Wir müssen den Klimawandel als Fakt ernst nehmen.

Mit dem Thema "Wetter", bzw. "Klima" befasse ich mich seit meiner frühen Jugendzeit. Also mittlerweile seit dem Jahre 1977. Ich würde mich, auch als Unstudierter, durchaus für kompetent auf diesem Gebiet bezeichnen. Bereits im Jahre 1980 las ich einen Bericht im Umschau- Verlag, welcher den Klimawandel sehr genau beschrieb. Darin waren Aufzeichnungen der Messdaten vom Mauna Kea auf Hawaii wieder gegeben. Diese wurden in Korrelation mit der Erderwärmung gesetzt und es wurde eine Prognose für die kommenden 120 Jahre gewagt. Der Zusammenhang zwischen der jährlichen Zunahme des CO2- Gehalts und dem Anstieg der Erdmitteltemperatur wurde klar präzisiert. Es wurde auch festgestellt, daß die polaren Breiten eine höhere Erwärmung aufweisen werden, als äquatornahe Gebiete. Der Anstieg des Meeresspiegels wurde voraus gesagt, ebenso die Zunahme von Stürmen, Dürren und Starkregenzeiten. All diese Voraussagen haben sich exakt an den Korridor gehalten, welcher heute, nach 40 Jahren, bereits eingetreten ist. Es ist allerdings auch so, daß die Wirkung des CO2 nicht in dem Maße relevant ist, wie von den Klimahysterikern angenommen wird. Es gibt einen Zusammenhang. Ja, ganz sicher. Allerdings gab es auch Zeiten, daß der CO2- Gehalt in der Athmosphäre 20 Mal höher war als heute. Es war damals sehr warm, aber bei weitem nicht so warm, wie es die heutigen Modelle voraussagen würden! Also, wenn bei einer Erhöhung von nur 100ppm bereits eine Temperaturerhöhung von 2 Grad einsetzen soll, dann würde das bedeuten, es wäre um 160 Grad wärmer! Da wäre alles unwiderbringlich verbrannt. Falsch, es war um ungefähr 16 Grad wärmer. Der Meeresspiegel lag höher und die Pole waren abgeschmolzen. Es gab tropische, üppige Vegetation auf einigen Kontinenten, so auch in Europa. Also ist dieser Effekt nur ein Zehntel dessen, was das Modell angibt. Genau darin liegt das Problem.

Wir haben also durchaus noch viel Zeit. Es ist sogar anzunehmen, daß eine Steigerung von derzeit 415ppm auf 600ppm bis 800ppm das Pflanzenwachstum enorm ankurbeln würde. Wir können also bei der aktuellen globalen Erwärmung von ca. 1,2° davon ausgehen, daß der Anteil des CO2 daran nur ca. 10% beträgt. Die Erwärmung muß also zwingend noch andere Ursachen haben, die überhaupt nicht diskutiert werden.

Was wird aktuell getan? Man möge bitte alles unter dem Gesichtspunkt des erwünschten Great- Reset sehen. Wem dient das ganze Klima-Gretel-Theater? Es werden lieber noch mehr Radwege gebaut, das Augenmerk auf Elektromobilität gelegt und gegen Atomstrom gewettert. Dieselfahrer werden verteufelt und an den Pranger gestellt. Das ist alles absoluter Unsinn! Der Diesel ist um 20 Prozent Klimaneutraler als ein Benziner und die Luft ist nicht sauberer, weil irgendeine EU- Kommission neue Grenzwerte festlegt. Elektromobilität ist nur für Kurzstreckenfahrzeuge geeignet und die ersten 50.000 bis 100.000 Kilometer nicht CO2- neutraler als ein guter Diesel, sofern wir nur reinen Ökostrom einspeisen. Das kann aber niemals vollständig der Fall sein. Der Akku hält ebenfalls nicht länger als 100.000 Kilometer. Das heißt, die Bilanz wird keinesfalls positiv ausfallen, bestenfalls neutral, wahrscheinlich aber negativ. Atomstrom ist absolut weitgehend klimaneutral und vorübergehend nicht das allerschlechteste Mittel gegen zu hohen CO2- Ausstoß. Außerdem, und das wird im Grunde überhaupt nicht kommuinziert, braucht man für ein Elektroauto große Mengen an Lithium und andere seltene Rohstoffe. Lithium wird vor allem in der Atacama- Wüste in Südamerika abgebaut. Durch den Abbau werden riesige Landflächen an Umwelt und Natur zerstört und Menschenleben geopfert. Das gleiche geschieht beim Abbau von z.B. Kobalt in Afrika. Dieser zusätzliche Schaden, welcher Mensch und Natur zugefügt wird und den Schaden der Ölförderung deutlich übersteigt, ist bisher nicht beziffert worden. Das alles ergibt ein äußerst fragwürdiges Modell, welches am Ende nicht zur Klimarettung beiträgt. Es lohnt sich da einmal zu googeln.

Also was ist geschehen? Stromtrassen stagnieren, Windparks sind sehr fragwürdig für die Stromversorgung und bekommen hohe Auflagen, welche den Strom erneut in die Höhe treiben. Solarkraft wird kaum noch gefördert, Diesel werden verteufelt, Ausstieg aus der Braunkohle (Klimakiller Nr.1!), Elektrofahrzeuge sind kein Allheilmittel und Radfahrer sind nicht das Maß aller Dinge. Fakt ist auch: Keine Partei bekleckert sich mit Ruhm, wenn es um gute, gelungene, Konzepte für die Energiewende geht. Lobbyisten setzen sich eines um das andere Mal durch und fanden bei Frau Merkel immer Gehör. Bei der AFD kann man wenigstens sagen, daß sie offen gegen die Energiewende sind. Die AFD setzt sich auch für den Tierschutz ein, was andere Parteien nicht umsetzen wollen. Die anderen Parteien bekennen sich mit ihren Lippen für die Rettung des Klimas und die GRÜNEN sind, aus meiner Sicht, nur ein bunter, absolut obsoleter, Hühnerhaufen. (Dezember 2020)

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