Wir müssen uns entscheiden, wo wir stehen. Dies gilt vor allem für das Innere und dann auch für das Außen. Nur mit einem klaren Standort sind wir Akteur auf der Bühne des Geschehens. Dabei geht es vor allem um die innere Einstellung zum Leben, nicht um den Bekanntheitsgrad.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was auf dieser Welt wichtig ist? Ist Ihnen aufgefallen, daß die Welt 'dual' ist? Letztlich gibt es immer nur zwei Dinge. Diese Erkenntnis passt nicht in das Denken der 'Regenbogenklatscher'. In letzter Konsequenz gibt es Tag oder Nacht, Sonne oder Nicht- Sonne. Sein oder Nichtsein. Man geht nach Links oder nach Rechts. Zum Dunkel oder zum Licht. Zum Teufel oder zu Gott. Egal wie Sie es sehen, in der Essenz bleibt nichts anderes übrig. Also zum Tod oder zum Leben. Niemand ist nur ein bißchen tot. Niemand ist nur ein bißchen verhungert. Die vielen Wege, welche es durchaus gibt, täuschen darüber hinweg, denn am Ende gibt es nur einen Weg. Genau wie im Highländer - es kann nur einen geben. Den ersten Schritt IHRES Weges gehen Sie jedoch selbst und jeden weiteren auch. Kein anderer kann es für Sie tun. Wohl wahr - das sind wieder mal sehr populistische Aussagen. Wieso auch anders? Das unpopulistische, globalisierte, multikulturelle Durcheinander dient doch nur einem einzigen Zweck: Schön brav in der Vielfalt der Verwirrung gefangen bleiben, um ein williger Sklave der Matrix zu bleiben. Neo überwand die Matrix mit seinem Geist. Obwohl er hätte tot sein müssen, wuchs er aus dem System der Matrix heraus. Das ist nichts anderes als eine Entwicklung vom Dunkel zum Licht.

Wir haben immer eine Wahl. Viele wählen passiv. Nichtwählen ist auch eine Wahl. Und das gilt nicht nur für die Wahlurne, sondern grundsätzlich für alles im Leben. Lassen wir uns treiben oder setzen wir unser Bewußtsein selbst ein? Schon der Versuch ist ein Anfang und viel besser, als nichts zu tun. Vor 20 Jahren gab es keine Handys, geschweige denn Smartphones. Die Welt hat sich trotzdem gedreht. Heute rennen Millionen von Abhängigen mit ihrem 'verlängerten Handknochen' durch die Straßen und kommentieren pausenlos jede WhatsApp und jede Nachricht von irgendeinem seiner 'vielen Freunde'. Ich stelle nicht in Abrede, daß SMS und e-mails ein echter Fortschritt sind, den ich auch gern nutze. Doch zwischen einer sinnvollen Kommunikation und einer ungesunden Dauerbeschäftigung durch so ein elektronisches Gerät, sollte man doch unterscheiden. Genau, man unterscheidet und denkt selbst; man wird also nicht, systembedingt, gedacht. Das dahinterstehende Prinzip möchte uns pausenlos beschäftigen, in der Matrix gefangen halten, um uns konsequent daran zu hindern, eigene Wege zu gehen. Niemand soll zu sich selbst finden. Selbstständig denkende Menschen sind gefährlich für das System. Allerdings führt auch kein Weg daran vorbei, selbstständig zu sein, so man es denn will, um zum Licht zu gelangen. Sei dir selbst ein Licht, sagte Jesus: Denke selbst, handele selbst, sei für dich verantwortlich, sei individuell. Und damit meine ich nicht, ein neues 'individuelles' Bild bei Facebook einzustellen oder ein limitiertes, 'persönliches' Sondermodel zu bestellen, sondern wirklich mal zu sich selbst zu finden.

An dieser Stelle möchte ich einen Weg anbieten, der Ihr Leben verwandeln könnte. Geschenkt gibt es den Weg zum inneren Frieden, den Weg zu sich selbst, niemals. Das verspreche ich nicht ansatzweise. Aber es gibt Wege und einen davon stelle ich hier vor. Wer keinen Weg suchen möchte und lieber gern bequem auf dem Sofa sitzen bleibt, sein täglich Bierchen trinkt, raucht oder sich sonstwie hängen läßt, kann auch keine Verbesserung in seinem Leben, bzw. auf der Welt an sich, erwarten. Den ersten Schritt müssen wir selbst tun - und alle anderen auch. Ich stelle Ihnen hier die Qi Gong- Mediation des 'inneren Friedens' vor. Qi Gong heißt soviel wie 'Energie praktizieren', mit Energie arbeiten, Energie erfahren. Und Energie ist ein Synonym für das Licht, welches dann zu einem natürlichen Fluß im eigenen Inneren führt.

Ausführung der Qi Gong- Übung 'innerer Frieden': Als Orientierung dient das Bild unten, in der Mitte. Schulterbreit stehen, Füße parallel, etwas in die Knie gehen (Knie sind also gebeugt), das Gewicht auf die Außenkanten der Füße legen so daß die Knie sich über den Fußspitzen befinden, die Hüfte (das Becken) nach vorne ziehen und den Rücken gerade halten, die Arme in zwei Halbkreisen vor dem Körper ausbreiten, Handinnenflächen zeigen zum Bauchnabel, die Daumen zeigen nach oben, Schultern entspannen, an den Ellbogen mit leichtem Druck nach Außen gehen, so daß ein runder Eindruck für den Betrachter entsteht. Dann zunächst, für den Anfang, 5 Minuten stehen bleiben. Nichts weiter tun, als stehen bleiben. Beobachten was passiert, denn es passiert mehr als Sie denken!

Qi Gong üben, Qi Gong praktizieren ist ein lebenslanger Weg. Persönlich ist dies bei mir seit 1991 der Fall. Diese Art der Arbeit hält in großen Teilen gesund, stärkt das Immunsystem und macht resistenter gegen fremde Einflüsse. Man ruht deutlich mehr in seiner Mitte, als ohne Qi Gong. Voraussetzung: tägliches, regelmäßiges Üben. Hier zeige ich nur eine Übung, allerdings die Wichtigste. Folgendes werden Sie aller Voraussicht nach erfahren.

Phase 1: In den ersten 4 Wochen üben Sie 5 Minuten am Tag. Am besten zur gleichen Uhrzeit und noch besser am Morgen. Ihre Beine werden zittern, die Schultern können schmerzen, die Hände können Sie zuletzt kaum halten. Sie fragen sich einfach, was das Ganze soll und ob der Herr Mediator einen gehörigen Spatz hat. Geben Sie genau jetzt nicht auf! Bleiben Sie dabei.

Phase 2: Ab dem 2. Monat üben Sie 10 Minuten am Tag. Die ersten 5 Minuten dürften Ihnen schon leichter fallen. Machen Sie vielleicht, aber nicht notwendigerweise, nach 5 Minuten eine kleine Pause, um dann die zweiten 5 Minuten zu starten. Sie werden bemerkt haben, daß Ihre Beine weniger zittern und Sie auch sonst ganz gut klar kommen. Sie werden auch merken, daß es Ihnen nach dem Üben besser geht als vorher und Sie sich irgendwie frischer fühlen. In dieser zweiten Phase achten Sie dann genau darauf, die Stellung exakt auszuführen. Nur durch die Exaktheit haben Sie auch die Möglichkeit, in den Genuß des 'Qi' zu kommen. Also der körpereigenen Energie, die aus ihren Zellen heraus aktiviert wird und anfängt auch ihren Geist zu erfrischen. Wichtig: Bleiben Sie dran und lassen Sie sich nicht ablenken oder wegtreiben.

Phase 3: Ab dem 3. Monat üben Sie dann 15 Minuten am Tag. Zuerst 5 Minuten, kleine Pause und dann nochmal 10 Minuten. Erfinden Sie keine Ausreden, daß es nicht geht, weil.... Wenn Sie zum Arzt müssen, dann warten Sie deutlich länger. Sie werden feststellen, weniger erkältet zu sein. Sie sind insgesamt frischer und merken vielleicht sogar, daß Sie gar nicht mehr ohne tägliches Qi Gong können. Erst bei einem Aussetzen würde Ihnen dann der Unterschied so richtig auffallen. Die Qi Gong- Lichtmediation können Sie immer und überall üben. Auch auf Reisen, im Hotel, auf dem Parkplatz - und sowieso, wenn immer möglich gehen Sie ins Freie. Sie stellen nun sicher fest, daß Sie keine nennenswerten Probleme mehr beim Stehen haben. Ihre Hände werden warm und es entwickelt sich ein wohliges Gefühl im Körper. Es wird quasi ein höherer Level erreicht. Aus diesem Gemütszustand heraus lassen sich auch Probleme viel besser durchdenken, bzw. Strategien entwickeln. Die Sicht wird klarer und umfassender. Der nervöse, kurzwellige Geisteszustand wird durch einen langwelligen, mediativen, aber sehr bewußten Zustand abgelöst. Die Wahrnehmung wird schärfer und vielleicht lernen Sie es auch mal einen Vogel bewußt singen zu hören oder wie der Wind durch die Blätter streift. Dies alles ist im Zustand der modernen Smartphone- Absorbtion völlig ausgeblendet, da der Foccus immer nur auf nichtige Unzulänglichkeiten gerichtet ist. Es ist nun an Ihnen die Qi Gong- Lichtmeditation für sich einzusetzen. Der Unterschied zur normalen Meditation besteht darin, daß zusätzlich zur Schulung der inneren Stille und aktiven Aufmerksamkeit eben auch noch die Erfahrung der Energie, des Lichts hinzukommt. Die heilende Wirkung dieser Übung ist speziell und unvergleichlich.

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